Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.
Die nötige Hilfe ist quasi vom Himmel gefallen, Alla und Bolek aus Polen, zwei Kettenraucher, die alles können. Die Renovierungen und Rückschläge, die geplatzten Wasserleitungen und die Bosheiten der benachbarten Schrebergärtner lösen viele Erinnerungen und neue Erkenntnisse aus – und so manche Fallstricke der deutsch-deutschen Geschichte nimmt die Erzählerin womöglich genauer wahr, als Wienerin in der doppelten Fremde. Dann beschließt sie, das geliebte Haus zu verkaufen, um noch einmal aus- und aufzubrechen aus ihrer »stabilen Alleinruhelage«.
Eva Menasse hat einen vielschichtigen Roman über die Zwischenbilanz eines Lebens geschrieben, eine gewitzte Reflexion über Fremdheit und Heimat – und das Abschiednehmen.
Rezension
»Ein Roman, der viel über das Leben im liberalen Mittelstand, das deutsch-deutsche Verhältnis erzählt« ("Oberösterreichische Nachrichten")
»›Alleinruhelage‹ ist ein ruhiger und klug erzählter Roman, dessen Themen und Bilder auch nach der Lektüre nachhallen« ("Die Presse online")
»Mit einer ganz besonderen, klugen Sprache reflektiert [sie] in ihrem neuen Roman über Fremdheit und Heimat, über Abschiede und [...] dieses Aufbrechen in der Lebensmitte.« ("Prinz")
»Spielerisch und scharf zugleich. Eine Verbeugung vor Margaret Atwoods ›Moralische Unordnung.‹« ("Donna")
Verfasserangabe:
Eva Menasse
Medienkennzeichen:
03
Jahr:
2026
Verlag:
Köln, Kiepenheuer & Witsch
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Systematik:
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03
Interessenkreis:
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Roman
ISBN:
9783462002621
Beschreibung:
1. Auflage, 224 Seiten
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Sprache:
Deutsch
Mediengruppe:
Buch